Forum:	Marke Eigenbau
Téma:	CAR-PC Netzteil zum Dumpingpreis
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Belij:
Erstmal will ich allen nett Hallo sagen da ich neu in diesem Forum bin.
Ich habe in letzter Zeit etwas herumexperimentiert mit Linearreglern und PNP Längstransistoren.
Nach dieser Schaltung baut man den 3,3V, 5V und 12V Teil direkt auf und hat dann eine Stabiele Ausgangsspannung bis 15A (Bei verwendung des angegebenen Transistors).
Die Power Good Schaltung ist mit einem Spannungswächter TL 7705 aufgebaut.
Nimmt man jetzt diese einzelnen Module und hängt sie an den Bordakkumulator, funktioniert das ganze nur wenn der Motor läuft.
Die Überbrückung des Zündloches möchte ich einfach durch einen Stützakku bewerkstelligen.
Jetzt noch eine Kleine Frage an die Leute die schon ausgelernt haben (Ich brauche noch 1,5 Jahre)
Könnte ich über eine Astabile Kippstufe mit 2 Leistungsfähigen Transistoren(Ich denke da an den TIP35C) und einen Selbstgewickelten Trafo die Bordspannung für den 12V Teil der Netzteilschaltung ordentlich hochtransformieren und danach wieder Gleichrichten oder ist das etwas komplexer? (Hab als Fernmelder net viel Ahnung von Elektrikertrafos).

Würde der PC angehen sobald ich die Spannungen zuschalte und ein PowerGood Signal anliegt?
Dann würde ich nämlich einfacherweise einen Kippschalter mit 4 Schließerkontakten zum Starten nehmen.
Zum ausschalten lass ich mir auch noch was einfallen.
Der Nachteil dieser Schaltung liegt eindeutig beim Wirkungsgrad welcher aber meiner Meinung nach im Auto nicht wirklich eine Große Rolle Spielt.
Würde mich über Kommentare, Anregungen und Antworten sehr freuen.
Mit freundlichen Grüßen,
Belij

Dirk:
zuerst: außer 3,3 5 und 12V braucht der PC noch -12V
zudem würde ich keine Linearregler verwenden (viel zu hohe Verlustleistung) sondern Pulsnetzteile bzw regler. arbeiten nach dem PWM Prinzip, und haben ne deutlich geringere Verlustleistung, dementsprechend hohen Wirkungsgrad. dadurch wäre die Transformation die du anstrebst eigentlich auch überflüssig, da die 12V ausreichen um 12V zu erzeugen :))

Longshine:
zum einen hast du Recht, die Schaltung würde rein theoretisch nur funktionieren wenn der Motor an ist, wegen der Drop-Spannung der Spannungsregler (oder wie des heißt). was machst du dann wenn du mal abwürgst?
ich sehe da aber andere (größere Probleme): was für PC-Komponenten willst du verwenden? wieviel Strom verbrachen die? vorallem auf der 3,3 Volt Schiene? mal angenommen sie brauchen 5A, dann hättest ja allein bei dem Regler für die 3,3V ~50 Watt Verlustleistung. dafür müsstest du einen aktuellen Prozessorkühler aus einem PC nehmen um jenen zu kühlen. dann kommen die noch die 5 Volt-Regler und die 12 Volt. das wird ein ganz schön größes und lautes Netzteil (wegen der aufwendigen Kühlung). dazu kommt auch noch, dass du -12 Volt brauchst und sowas geht eigentlich nur vernünftig mit Schaltreglern.
bist du nun immer noch davon überzeugt das auf diese Weise zu realisieren?

Longshine:
ok, Dirk war schneller

cermy:
In Net hast viel einfachere schaltungen mit Step/up/down mit besserem Wirkungrad als mit Linearreglern 3,3V kannst dann in Winter als Heizung nehmen aber in Sommer????

Belij:
Mir ist klar das der Wirkungsgrad Miserabel ist aber das kann ich verschmerzen.
Werde das ganze so wie geplant aufbauen.(Ausser den 12V Teil da nehm ich eine Very-Low-Drop Regler der bei einer Eingangsspannung von 12V immer noch 11.7 am Ausgang bringt, was immer noch ATX konform ist)
Die Verlustleistung beschränkt sich auf die Spannungsregler da am Transistor auf der Collector Emmiter Strecke lediglich 0.2 V abfallen was bei einem Stromfluss von 10A lediglich 2W an Verlustleistung sind.
Werde also heute weiterbasteln.

Ach übrigens, Die -12V für die Serieele Schnittstelle brauche ich nicht könnte sie aber notfalls simplerweise mit einem 7912 generieren.

Mit freundlichen Grüßen,
Belij

Belij:
Mir fällt gerade ein dass man den Wirkungsgrad verbessern könnte indem man schon bei geringerer Belastung der Festspannungsregler den Transistor durchsteuert (Basisvorwiderstand vergrößern).
Es handelt sich zurzeit noch um einen Versuch aber nachdem alles optimiert ist etc. Peile ich einen Wirkungsgrad von etwa 70 % an was nicht wirklich unrealistisch ist.

vario:
Hallo!Zitat:könnte sie aber notfalls simplerweise mit einem 7912 generieren. Da solltest Du Dir aber das Datenblatt nochmal ansehen. Ein 7912 ist zwar für negative Spannung gedacht, aber generieren kann er sie nicht ...
Trotzdem viel Spaß beim Basteln!
Uli
(fauler M2ATX-Einsetzer)

cermy:
70% Wirkungsgrad? vielleicht auf 12V 
für 5V vergiss es mit Schaltregler kommst du etwas drüber aber mit Linearregler???
LDO braucht trotzdem min 1V um zu regeln also du muss Motor immer laufen lassen um stabile 12V zu haben.
Wenn Motor läuft hat ca. 14V-14.4V also das sind ca.2V mehr bei 10A sind das schon 20W Verlust
Spannungsabfall an PNP habe ich nichtmal berücksichtigt
Power Good ist einfach zu generieren man nimmt 5V und verzögert mit 4093 oder nur mit Widerstand Elko Kombination auf ca 500mS
Andere Problem ist das sich NT allein auschaltet nachdem er PC runtergefahren hat sonnst verbraucht er nur unmenge Strom
Aber am Ende ist ein M2 oder M1 billiger...

philipp_c:
70% Wirkungsgrad mit Linearregelung von 12V auf 5V? Da müsste einem auch in der 2. Woche der Ausbildung auffallen, das es nicht gehen kann.
Ansonsten viel Spaß beim Basteln :)
Gruß Philipp
EDIT: Mist Cermy war schneller

Longshine:
er wills einfach nicht einsehen :banging:

philipp_c:
Ich weiß auch nicht was er damit meinte, dass am Transistor nur 0,2V an der CE Strecke abfallen?
Wenn am Eingang 12V sind und an CE nur 0,2 dann sind am Ausgang 11,8V oder war das auf die 12V Regelung bezogen?
Naja, wie auch von den Anderen erwähnt: viel Spaß beim Basteln, aber um damit einen PC im Auto zu betreiben ist das nicht geeignet.
Gruß Philipp

Belij:
Nehmen wir als Beispiel die 5 V Schiene da diese am meisten belastet ist.
Über den Linearregler kann dank des Vorwiderstandes (Bei mir 1 Ohm)
lediglich ein Strom von 1 Ampere fließen. Dann schaltet der Transistor durch und der Restliche Strom fließt über diesen.
fassen wir zusammen:
Nehmen wir an es fließen 10 A über die Schiene.
Bei 13V Eingang haben wir 8 Volt * 1 Ampere am Linearregler zu verbraten. Macht 8W.
Die restlichen 9A fließen über den Transistor.
Wenn ein Transistor voll durgesteuert ist fallen an der Collektor-Emmiter Strecke etwa 0.2V ab.
Kuckt euch die Kennlinie von irgendeinem Transistor an wenn ihr mir nicht glaubt.
Macht 0.2V*9A= 1.8W
Macht Summa Summarum etwas weniger als 10 W verlustleistung auf dieser Schiene.
Bei 5 Volt und 10 Ampere haben wir eine Ausgangsleistung von 50 W,
also eine Eingangsleistung von 50 W + Die Verlustleistung so 60W.
Wirkungsgrad= Eingang/Ausgang=50W/60W=83 %
Also haben wir bei einem Stromfluss von 10 A einen Wirkungsgrad von 83%.
Diesen könnte man jetzt noch optimieren indem man den Vorwiderstand z.B auf 2 Ohm vergrößert denn dann steuert der Transistor schon bei 0,5A
durch und wir hätten am Regler lediglich noch 4 statt 8 W Verlustleistung.
Wenn ihrs immer noch für unrealistisch haltet ist das euere Sache (soll nicht beleiigend klingen) und ich werde solange Weitermachen bis ihr das Prinzip versteht und mir Recht gebt (liegt meiner Natur ;-)).

PS:
Wenn ich mir ankucke was ich gerade geschrieben habe dann ist der Wirkungsgrad eigentlich recht gut!!!
Mit freundlichen Grüßen,
Belij

Longshine:
Belij hat folgendes geschrieben:
Die restlichen 9A fließen über den Transistor.

und hier hast du keine Verlustleistung?:lol: 
Belij hat folgendes geschrieben:Wenn ihrs immer noch für unrealistisch haltet ist das euere Sache (soll nicht beleiigend klingen) und ich werde solange Weitermachen bis ihr das Prinzip versteht und mir Recht gebt (liegt meiner Natur ;-)).
PS:
Wenn ich mir ankucke was ich gerade geschrieben habe dann ist der Wirkungsgrad eigentlich recht gut!!!

wie nennt man die Leute, die nur glauben, was sie glauben wollen?

cermy:
ich weiss nicht wo du Elektronik gelernt hast nur deine Rechnung stimmt nicht!!!!
Bei einen Linear Regler muss duLeistung immer verbraten egal ob mit Transistor oder ohne. Basta!

Belij:
Hättest du dir die Zeit genommen zu lesen hättest du gemerkt dass am Transistor 0.2V*9A also 1,8 W Verlustleistung sind

cermy:
Physikalische Unmöglichkeit des Perpetuum Mobile

Belij:
Beim Perpetuum Mobilé Kommt mehr raus als reinkommt. Das hab ich nie Vorgehabt. Sagt mir wo der Fehler in meiner Berechnung liegt (Mit Daten) und ich gebe das ganze auf aber da mein Ausbilder (hat Techniker und Meistertitel) sagt, dass meine Rechng stimmt glaube ich nicht das da ein Fehler vorhanden ist.
Mit Freundlichen Grüßen,
Belij

cermy:
Das meine ich auch mehr rauskommen als möglich ist.
hier kannst durchlessen:
http://www.roboternetz.de/wissen/index.php/Spannungsregler
http://www.blafusel.de/misc/spannung.html

philipp_c:
Oh hab gar nicht gesehen das es weiterging, obwohl es doch so unterhaltsam ist :)
@Belji, was du oben geschrieben hast ist einfach nur Müll (sorry) ich hoffe deine Ausbilder lesen das nicht. Überleg dir dochmal was passieren würde, wenn wirklich nur 0,2V über dem Transistor abfallen.
Gruß Philipp
EDIT: Lese gerade das dein Meister zustimmt. Dazu fällt mir nix mehr ein.... Man 13V - 0,2V sind nicht 5V !!! 
Völlig egal wie du deine Schaltung machst, du hast eine Blackbox mit einem Ein und einem Ausgang, durch diese fließt der Strom den du entnehmen willst (mal den Eigenverbrauch ausser Acht gelassen). Weiterhin geht man von einem linearen System aus. Zu jedem Zeitpunkt fliessen Strom und zu jedem Zeitpunkt hat man einen Spannungsfall. Wenn nun am Ausgang 8V weniger raus kommen sollen als am Eingang, dann müssen diese 8V (und nicht 0,2) an der Blackbox abfallen (sonst hast ja auch nicht 8V weniger) und da aber in der gleichen Zeit in der 8V abfallen auch deine 10A fließen, hast du in dem Fall 80W Verlustleistung. Und sobald deine Eingangsspannung zB doppelt so groß wie deine Ausgangsspannung kannst du nicht mehr als 50% Wirkungsgrad erreichen (nichtmal das) da kannst du deine Schaltung aufbauen wie du willst.
Die einzige Möglichkeit ist Strom und Spannung nicht gleichzeitig an der Blackbox zu haben, aber das geht nur mit einem Schaltregler.

philipp_c:
So schonwieder ich :) Ich habe das eben mal Spasseshalber simulieren lassen.
Hmm, das Bild ist leider zu groß zum Einfügen. http://coserv.dyndns.org/regler.png
Man sieht dort sehr schön, das 139,8W reingehen, aber nur 49,84W an unserer Last (R2) abfallen. Das macht einen Wirkungsgrad von 35% bei 14V Eingangsspannung. Man kann den Wirkungsgrad bei einem Linearregler einfach überschlagen in dem man Ausgangsspannung durch Eingangsspannung teilt, mehr geht nicht.
Gruß Philipp

Longshine:
danke Philipp für die Simulation, aber ich glaub bei dem is Hopfen und Malz schon längst verloren

Belij:
Sorry dass ich lange nicht geantwortet hab hatte viel um die Ohren.
Musste Einsehen dass ihr recht habt nachdem ich den Fehler in meiner Berechnung entdeckt hab.
Habe aber ein neues Konzept ausgearbeitet dass um einiges effizienter arbeitet.
Hier ein Plan.
http://de.geocities.com/vallavallaru/Netzteil.jpg
Könntet ihr mir bitte sagen was ihr davon haltet 
und was eventuell noch fehlt und dazu muss etc. ???
Mit freundlichen Grüßen,
Belij
PS Wer keine Standheizung hat kann im Winter meine Erste Schaltung nehmen dann geht die Wärme wenigstens nicht umsonst weg :D:D:D

cermy:
Wozu wieder ein LDO?Ein LM2576 verträgt über 40VHV sogar 60V am Eingang hat aber nur 3A besser ein 2678 mit 5A
Ein Schaltregler Parallel mit anderen muss man mit Widerständ verbinden 0,05ohm oder mit 5-10µH 5A
nur jetzt ist deine Schaltung nicht so billig ;-)...

Belij:
Der LDO ist zum Vorstabilisieren.
Ich haben keine Lust eine PWM Regelschleife zu dimensionieren (kotz)
Den LM 2576 habe ich verwendet weil er einfach zu beschaffen ist (Reichelt) für 1,65 Euro.
Und die passende Spule gibts auch beim Reichelt für 1,60 Euro
(bst:FED 100µ)
Der LM 2678 ist mir nicht bekannt und ich weiss auch nicht wo ich den herbekomm.

Belij:
Den LM 2678 habe ich mittlerweile gefunden jedoch zum Preis von läppischen 8€
Der LM 2576 ist bei Reichelt samt kompletter externer Beschaltung für insgesamt etwa 4€ zu bekommen.
Wenn ich die 3,3 und die 5V Schiene mit jeweils 2xLM2576 aufbaue kostet
mich dass etwa 15€ + LDO etc...
Komplett komm ich auf etwa 20€.
Ist also immer noch billig im Vergleich zu anderen Lösungen.
Was jetzt noch fehlt ist die PS_ON Logik da lass ich mir aber auch was einfallen.
Ich habe damals angefangen mich mit dem Thema auseinanderzusetzen weil ich nach Wochenlanger Suche keine Schaltung gefunden habe die Fertig aufgezeichnet und dokumentiert ist und einfach aufzubauen.
Man kan die schönsten Schaltungen planen aber es nützt nichts wenn man die Bauteile nur schwer oder gar nicht oder zu einem Hohen Preis bekommt.
Diese Schaltung ist bis jetzt bei etwa 20€. Jetzt noch ein bisschen Schnickschnack dazu und am ende wird es auf etwa 30€ rauslaufen.
Ein paar Euro für nen Stützakku (Bei Ebay hab ich mir 3 Stück für Bastelzwecke ersteiger für sage und schreibe 1€ das Stück und zwar 12V/12Ah)
Die Überbrückung des Zündloches entfällt dadurch.
Ich wäre froh wenn Anregungen kämen was man vereinfachen kann oder hinzufügen.
MFG
Belij

Belij:
cermy hat folgendes geschrieben:Wozu wieder ein LDO?Ein LM2576 verträgt über 40VHV sogar 60V am Eingang hat aber nur 3A besser ein 2678 mit 5A
Ein Schaltregler Parallel mit anderen muss man mit Widerständ verbinden 0,05ohm oder mit 5-10µH 5A
nur jetzt ist deine Schaltung nicht so billig ;-)...
Wo genau muss ich die Widerstände platzieren???

Belij:
Hier meine Kalkulation bis jetzt
http://de.geocities.com/vallavallaru/Bauteile.xls
Noch nicht mal 20 Eur !!!!!!
Ein paar Teile hab ich verändert werde morgen den aktuellen Plan reinstellen falls überhaupt noch jemand an dem Thema dran ist......

philipp_c:
Ich kenn den LM2576 nicht, aber laut deinem Schaltbild von oben sieht es ja auch, als käme die PWM aus Pin 2. warum hängst du da nicht einfach ne kräftige Totem Pole Endstufe ran? Dann muss man nicht so eklige Dinge machen, wie bipolar Transistoren parallel schalten usw.
Gruß Philipp
Achja: Genau wie cermy verstehe ich auch nicht was der linear Regler da vorne soll? Der LM2576 ist doch ein Regler?

Belij:
ISt zufällig jemandem ein Schaltkreis bekannt der bei aus 12 V In
etwa 30-40V/min.3A Out macht und kostengünstig zu haben und leicht aufzubauen ist???

philipp_c:
Du kannst ja einen Stepup Wandler deiner Wahl einfach eine größere Endstufe verpassen um die von dir gewünschten Ströme zu realisieren.
Willst du 30V erzeugen um damit ins dein PC Netzteil zu gehen?

Belij:
So bin zurück aus Mittagspause.
Ein LM 2576 verträgt am Eingang 40 Volt.
Also hab ich mir gedacht ich Wandle die Bordspannung auf 40 Volt und etwa 3 A, dann ersetze ich den LDO ebenfalls durch einen LM 2576.
40 Volt möchte ich weil ich dann Sekundärseitig einen kleineren Strom habe und dadurch die Leitungsverluste im Netzteil auf ein Minimum sinken
:-).....(Gott bin ich gut :-) )))))
Aber wie mein Grundkonzept schon beinhaltet: Es soll leicht mit wenigen Bauteilen und Günstig zu haben sein.
Die 40 Volt brauchen auch nicht besonders stabil zu sein.
Kann ruhig zwischen 30 und 40 Schwanken....
Ausserdem ergibt sich ein weiterer deutlicher Vorteil:
Wenn beim zünden die Spannung zusammenbricht auf (Im Härtefall)
6V dann habe ich immer noch mehr als genug Spannung um die 12V,5V, 3,3V sicher zu versorgen.
Kennst du vieleicht einen Schaltkreis mit dem ich das umsetzen kann???
Ich habe mir schon eine Lösung mit einem TL 494 überlegt die aber zu aufwendig im Aufbau ist.
Warte gespannt auf Antwort/en....

PS: 
Der aktuelle Plan und die Kalkulation
http://de.geocities.com/vallavallaru/Bauteile.xls
http://de.geocities.com/vallavallaru/Netzteil.jpg

Nochmal PS:
Könnte man dass mit den 40 V mit einem oder 2 LM 2577 machen??? Ich ersehe aus dem Datenblatt nicht wirklich die Ausgangsleistung da ich Gerade erst angefangen hab mich in dieses Gebiet einzuarbeiten.....
Bin dankbar für jede Anregung......

Belij:
Hab grad gelesen der LM 2577 ist für 3A
ist dass der max Eingangs oder Ausgangsstrom?????

philipp_c:
http://www.rose-hulman.edu/~herniter/Data_Sheets/LM2577.pdf
Seite 2. Output Switch Voltage &lt;= 3A

Belij:
Ich deute das mal als ja.
Dankeschön
Hab grad im Datenblatt gesehen dass bis zu 6 A Ausgangsstrom verkraftbar sind....
Dass heisst im Endeffekt dass mein Augenbau bis zu 35V*6A= 210 W MAXIMAL bringt,
Da die Drosseln aber nur für 5 A ausgelegt sind sind es maximal 175W
Bis jetzt bin ich bei 33 Euro für das ganze..
Sobald ich den Schaltplan fertig hab wird Kostensenkung betrieben :-)
Hab z.B gestern bei Ebay 6 LM 2576 ADJ für sage und schreibe 3 Euro inkl. Versand ersteigert ;-)

Belij:
Ich weiss ich nerve :-)
Irgendwer hat gesagt man kann das PowerGood signal mit einer RC-Kombination erzeugen. WIE???
PS ON Signal wollte ich vom Mainboard greifen und über Transistorstufe ein Relais mit einem Öffnerkontakt ansteuern.
Wenn PC aus PSON 5V-&gt; Relais zieht an Öffnerkontakt geht auf und PC ist aus
Wenn PC an PSON 0V -&gt; Relais fällt ab Öffnerkontakt geht zu PC geht (hoffentlich an)
Weiss vielleicht jemand mit wieviele mA das Signal belastbar ist?????

cermy:
hier hast etwas
 muss nicht nochmal Rad erfinden
http://www.ohmygodmyarmfelloff.com/MP3Car/sproggies/Sproggy%20MK27-S%20--%20Schematic_sm.jpg

philipp_c:
Und dann soll das Relais immer an sein, wenn der PC aus ist? Das halte ich für eine sehr begrenzt gute Idee. Die LM2576 haben doch einen Eingang um die abzuschalten.
Warum du deinen LDO durch einen LM2576 ersetzen möchtest verstehe ich nicht ganz? Wozu überhaupt 2 Regler hintereinander? Und hast mal durchgerechnet ob es sinnvoll ist mit der Eingangspannung deratig hoch zu gehen?
Gruß Philipp

cermy:
http://www.ohmygodmyarmfelloff.com/MP3Car/Sproggies/Sproggy%20Mk27-Atx%20--%20Wiring%20Diagram.gif
Bauteileplazierung

cermy:
http://www.ohmygodmyarmfelloff.com/MP3Car/sproggies/Sproggy%20MK27-S%20--%20PCB.tif
und Platine

MacG:
philipp_c hat folgendes geschrieben:Und dann soll das Relais immer an sein, wenn der PC aus ist? Das halte ich für eine sehr begrenzt gute Idee. Die LM2576 haben doch einen Eingang um die abzuschalten.
Das mit dem Eingang hab ich nicht hinbekommen, lag wohl eventuell an meinen elektronischen Fähigkeiten.

Belij:
http://de.geocities.com/vallavallaru/Netzteil.jpg
http://de.geocities.com/vallavallaru/Bauteile.xls
Das ist die aktuellste Version.
Das Relais hat Leistungsaufnahme 0,4W.
I=P/U=0,4W/12V= 33mA.
Halte ich für vernachlässigbar da schonmal 30 Stunden vergehen bevor 1Ah flöten geht. Und es ist die absolut einfachste Lösung die ich gefunden hab denn sie kommt mit einem Widerstand, einem Transistor und einem Relais aus.
Das Power ON Signal kommt vom Mainboard über die +5VSB lässt mein Relais abfallen und der PC geht an....
Power Good hol ich mir einfach mal von +5VSB.
Geht das????

MFG 
Belij

Belij:
philipp_c hat folgendes geschrieben:Und dann soll das Relais immer an sein, wenn der PC aus ist? Das halte ich für eine sehr begrenzt gute Idee. Die LM2576 haben doch einen Eingang um die abzuschalten.
Warum du deinen LDO durch einen LM2576 ersetzen möchtest verstehe ich nicht ganz? Wozu überhaupt 2 Regler hintereinander? Und hast mal durchgerechnet ob es sinnvoll ist mit der Eingangspannung deratig hoch zu gehen?
Gruß Philipp
Ich gehe hoch auf exakt 35V weil der LM 2576 max. 40V verträgt.
Damit ich die 12V stabil (auch bei Kaltstart) habe brauche ich mindestens 15V weils ein Step-Down Regler ist. Wenn ich auf der 12V Schiene 6A ziehe brauche ich vornedran bei den 15V mehrals 5A( es kommen noch 5 und 3,3 dazu)und so ein Regler kostet ein Schweine Geld. 
Bei 35V:
12V mit 5A Belastet: bei 35V ca. 2 A
5V mit 5 A Belastet : bei 35V ca. 0,8 A
3,3V mit 5A belastet: bei 35V ca. 0,5 A
Damit brauche ich nur noch einen Ausgangsstrom von ca. 3A bei diesem Regler und der ist auch schon teuer genug.
Nächster Vorteil:
Die Leitungs/Leiterbahnenverluste innerhalb des Netzteils gehen um ein 3-faches runter da bei 35 V ein 3mal kleinerer Strom fließt als bei 12V.
Das dient insgesamt dem Wirkungsgrad des ganzen.


Habe gelesen dass der Ausgangsstrom des LM 2576 bis zu 5,8A geht....
Wenn ich also einen fetten Prozessorkühler nehme könnte ich mir 3 Stück sparen....
Was meint ihr ist die erste Variante besser oder der fette Prozessorkühler???
Damit könnte ich die Materialkosten auf unter 25eur drücken.....(Der Anfangs erwähnte Dumpingpreis ;-) )))
MFG Belij

Belij:
Hab mal schnell die entsprechende Kurve rausgesucht
Wenn ich mittels Kühler die Temperatur unter 125 Grad halten kann (was kein Problem ist ) kann ich immer 5A ziehen.
Ich nehme dann statt der MBR360 eine MBR1045 die verträgt bis zu 10A und kühle die Dioden passiv.
Ist es nötig bzw. von Vorteil die Drosseln auch Passiv zu kühlen????
Was sagt ihr dazu???? (Ich weiss dass ich nerve aber ihr habt mittlerweile bestimmt gemerkt dass ich immer so bin)
MFG
Belij

philipp_c:
Wenn du die beiden 5V Regler verbinden möchtest, dann würde ich 2 Rs nehmen, aber warum nimmst du nicht einfach einen größere Endstufe? Das halte ich für eine saubere Lösung. Und ist V1 nicht falsch drin? Sinnvoller wäre es, wenn er &quot;unten&quot; wäre.
Mit dem Relais hatte ich das erst falsch verstanden, ich hatte es so vertanden, als wolltest du es anziehen um alles abzuschalten.
Gruß Philipp

Belij:
Ich will es anziehen um alles abzuschalten weil PowerOn ist 5V wenn PC aus ist.
Was genau meinst du mit Endstufe???
Und was ist 2Rs???
Der Plan ist Original so im Datenblatt.

MAHLZEIT!!!!

philipp_c:
Welcher Plan ist in welchem Datenblatt?
Mit den beiden R's meine ich, deine Parallelschaltung der beiden 5V Regler. Ansonsten wird ja der Regler mit R wesentlich weniger benutzt als der andere.
Mit Endstufe meine ich, das du nicht die aus dem LM benutzt sondern mit der nur eine eigene Endstufe antreibst mit entsprechenden Transistoren um den Strom zu schaffen.
Das Relais permanent 33mA ziehen zu lassen halte ich für viel zu viel. Invertier das Signal einfach und lasse das Relais dann halt bei low anziehen. Bist du sicher das Poweron 5V ist, wenn es aus ist? Ist nicht nur definiert das es 0V sind, wenn der PC an ist?
Gruß Philipp

Belij:
PS_On hat TTL-Pegel
Wenn PC aus ist ist Pegel High
Wenn PC an ist ist Pegel Low
Eine &quot;einfache&quot; Inverterschaltung habe ich bis jetzt nicht gefunden.
Wie sieht so eine Endstufe denn aus (Plan etc.)???
MFG Belij

philipp_c:
Den Inverter kannst doch zB einfach mit einem zusätzlichem Transistor machen.
Als Endstufe würde ich einfach einen MOS-FET nehmen, gerade bei den n-Kanal Typen gibt es bestimmt einige die deinen Strom da locker verkraften. Die Ansteuerung sollte auch nicht so problematisch werden, weil du ja durch deinen ersten Regler eine Spannung hast die um einiges größer ist, als die kleinste Ausgangsspannung. Von da kannst du dir dann die Gate Spannung holen. Evtl. musst du ein wenig aufpassen, weil die meistens MOS-FETs nur max. 20V Vgs mögen danach kann das oxid durchschlagen.
Ich denke das würde schon Sinn machen, zumindest mehr, als erst zu sagen du gehst mit einer Million Volt rein um die Leitungsverluste klein zu halten und dann machst du an der Stelle wo echt Strom fließt einen ohmschen Widerstand rein um 2 Regler zu verbinden ;)
Gruß Philipp

Belij:
Dann mache ich statt dem Ohmschen Widerstand eine Drossel rein.
Warum soll da überhaupt was zwischenrein???
Könntest du mir das mit den Fets evtl mal aufmalen oder Link schicken oder so was???

philipp_c:
Ich denk du bist e-techniker?? Überleg doch mal warum da was zwischen die Regler muss.
Was genau möchtest du denn zu FETs wissen? Oder was meinst du?
Gruß Philipp

Belij:
Ich bim 2 Lehrjahr. Ich kann dir ein Telefon auswendig zeichnen aber Schaltregler FETs und co. sind kein Ausbildungbestandteil. Ich möchte wissen wie genauund wo ich die FETs anließen muss und wie das insgesamt aussieht..
MFG
Belij

philipp_c:
Was lernst du eigetlich? 
Warum man 2 Regler nicht parallel schaltet sollte auch im 1. Jahr klar sein. (unterschiedliche Spannungen am Ausgang zB)
Ein MOS-FET zB n-kanal besteht einfach aus einem schwach p-dotiertem Substrat Source und Gate sind mit zwei stark n dotierten Bereichen verbunden. Das Substrat wird normalerweise noch mit Source verbunden. Dadurch entsteht auch dieser parasitäre pn Übergang. Das Gate liegt über dem p-dotierten Bereich zwischen Drain und Source und ist normalerweise durch SiO2 davon isoliert und ebenfalls rausgeführt.
Der Anschluß ist eigentlich selbterklärend. Bei Source schließt du die Kanalladungsträgerquelle an und an Drain deine Last. Nun musst zwischen Gate und Source eine Spannung anliegen die ein Feld erzeugt, das groß genug ist um den Kanal zu invertieren. Dadurch erzeugst du quasi 3 n Gebiete nebeneinander (ich glaub viel tiefer wolltest du eh nicht einsteigen oder?). Durch das Feld kannst du so den Widerstand des FETs beeinflußen. Im Prinzip viel simpler als ein biploar Transistor.
Ich hoffe das hilft dir ein wenig weiter.
Gruß Philipp

spaceduck:
Zitat:Ich weiss dass ich nerve aber 
Genau! Und nichts &quot;aber&quot;
Für den Aufwand den du betreibst und die Kosten für deine bestellten und geschrotteten Bauteile hättest Du Dir schon locker 2 oder 3 mal das M2-ATX kaufen können. Von der investierten Zeit rede ich mal garnicht...

philipp_c:
@spaceduck Naja, man lernt definitiv mehr dabei als wenn man was fertiges kauft und für die Zeit die du in deinen CarPC gesteckt hast hättest dir bestimmt auch ein fertiges Navi kaufen können. Ich denke darum geht es hier nicht.
Naja und nerven seh ich relativ. Wird ja keiner gezwungen irgendwelche Threads zu lesen.
Gruß Philipp

Belij:
Bis jetzt hab ich 4 Euro ausgegeben für einen Experimentaufbau.
Ich hab auch noch kein Bauteil geschrottet. Erstens macht der Eigenbau Spass und zweitens komm ich am ende immer noch billiger als wenn ich ein fertiges M2 kaufe. Ausserdem habe ich mit dem M2 nicht so gute Erfahrungen. Es hat zwar die Zündung überstanden wenn der PC vorher an war. Aber wenn der Motor lief ging der PC nicht an...
@philipp_c 
Wie genau sieht das aus???
Könntest du mir bitte die Fets in meinen Schaltplan einzeichnen ????
Hat diese Endstufe auswirkungen auf meine Speicherdrossel????
@spaceduck
Das mit dem nerven war mehr sarkastisch gemeint.
Ich bin froh dass es Leute gibt die bereit sind ihr Wissen und Können mit anderen zu teilen...

philipp_c:
Die Drosseln musst du natürlich so auslegen, dass sie bei dem erhöhtem Strom nicht in die Sättigung kommen.
Deine Erfahrung kann ich zumindest beim M1 nicht bestätigen.
Die FETs sind einfach wie ein veränderbarer Widerstand einzubauen.
Schaltungsentwicklung besteht normalerweise nicht daraus, Schaltungsvorschläge aus Datenblättern zusammenzukopieren. Schau doch zB mal nach einem IRL3803 in dem Datenblatt sollte alles stehen, was du brauchst.
Was für eine Ausbildung machst du denn?
Gruß Philipp

Belij:
Elektroniker für Informations und Telekommunikationstechnik
bei der BASF IT Services GmbH in Ludwigshafen.

philipp_c:
Das hatte ich damals auch mal vor :)

Belij:
Und was hast statt dessen gemacht???

philipp_c:
Abitur (ohne Mathe ist ja schlecht in der e-technik) und nun studiere ich e-technik Fachrichtung Mikrosystemtechnik.

Belij:
Nicht schlecht. Ich hab auch vor entweder zu studieren oder Techniker zu machen nach der Ausbildung. In der heutigen Welt muss man immer weiter lernen um weiter zu kommen ;-)

philipp_c:
Bestimmt auch gut, wenn man vorher ne Ausbildung hat, nur fehlt einem ja wie gesagt viel Mathe, aber wenn man sich reinkniet bekommt man das denke ich hin. Auf der Realschule macht man ja leider kein Mathe

Belij:
Ich war auf dem Gymnasium bis zur 10ten Klasse und hab dann Ausbildung angefangen weil ich sowieso geflogen wäre (Auseinandersetzung mit nem Lehrer gehabt).
Von daher hab ichs mit Mathe bisschen besser wie ein normaler
Realschulabgänger

philipp_c:
Naja, aber warscheinlich auch nichtmal Ingegral und Differentialrechung gehabt oder? Und gerade das braucht man ja eigentlich immer in der e-technik.

Freezer:
naja, ich kann nur für mich (studiere maschinenbau) sprechen, aber da wärs auf das bisschen nachzuholende schul-mathematik auch nicht mehr angekommen ;)

philipp_c:
Bei uns wurden die Grundlagen (also was man so bis einschließlich 13. Klasse gemacht hat) in 2 Wochen nochmal duechgegangen und dann ging es los. Also wenn man das nicht hatte musste man das schon nebenbei nachholen.
Ok, aber das wird langsam ziemlich OT fürchte ich :)

Belij:
Wie siehts denn jetzt aus mit der Endstufe????
wie genau bzw. ganz genau und wo muss ich die FETs anschließen???

philipp_c:
http://www.sprut.de/electronic/switch/nkanal/nkanal.html &lt;- Die Seite sah ganz gut aus, wenn man mal eben gegoogelt hat. Oder reden wir aneinander vorbei?
Wenn man eine Frage hat hab ich noch einen guten Link: www.google.de;)
Gruß Philipp
