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jolle
Gast
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Huhu
hab hier ne Neonröhren-Set von Foliatec und das Netzteil macht aus 12-14VDC eine 6000V(!) AC Stromfluß.
Nun frage ich mich: womit verbinde ich die Kabel am sinnvollsten ?
Lüsterklemmen sind mir mal durchgeschmolzen...
Was ist von denen hier zu halten ?
Zitat:
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Außenfläche glasiert mit Ausnahme der Grundfläche · Kriechstromfestigkeit PTI 600 · Klemmbereich max. 4 mm2 · Nennspannung 400 V/AC · Abisolierlänge der Leiter 7 - 7,5 mm · Dauergebrauchstemp. Isolierteil 1000 ºC, Kontaktteil 350 ºC · Ausführung ohne Drahtschutz.
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Diese sind eigentlich nur bis 400VAC gedacht. Ich finde aber keine Alternative bei Conrad. Hat jemand ne Idee ? Oder reichen diese Keramikklemmen aus ?
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billy
Moderator

Alter: 41
Anmeldung: 10.11.2004
Beiträge: 5194
Wohnort: Stein bei Nürnberg
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kannst du nicht die niederspannungsseite verlängern?
also 6000V sind das nicht, sondern 600V und die sind auch noch leistungsbegrenzt.
p.s. wenn du die hochspannungsseite verlängerst hast ziemlich verluste auf der leitung
gruß
billy
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Hardware: Seat RNS-E 2
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jolle
Gast
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Es würde nix bringen die zu verlängern, weil die Kabel zwischen den Röhren zu kurz sind.
Auf dem Trafo stehen jedoch 6000V. Wieso sind das jetzt 600 ?
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danyball
Forum-Veteran


Alter: 43
Anmeldung: 02.06.2004
Beiträge: 850
Wohnort: Nürnberg
2002 Audi S3
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Wo willst die Röhren hinmachen? Zu 90% sind die vermutlich eh verboten im Bereich der StvZO. Aber gut...
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jolle
Gast
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ich nutz die natürlich nur auf abgesperrtem Gelände.....
Noch jemand ne Idee ?
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billy
Moderator

Alter: 41
Anmeldung: 10.11.2004
Beiträge: 5194
Wohnort: Stein bei Nürnberg
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naja also wenn da wirklich 6000V sind würde ich die in meinem auto nich anbringen, das gibt zu viele störungen auf alle elektrikteile.
aber wenn doch, dann müssten die keramikklemmen schon ausreichen.
am besten nochmal mit isolierband rum
gruß
billy
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Hardware: Seat RNS-E 2
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Basilisk
Forumkenner

Alter: 44
Anmeldung: 03.06.2004
Beiträge: 239
Wohnort: Nußloch
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Das Durchschmelzen der Klemmen liegt aber an einem hohen Strom, nicht an der Spannung. (Natürlich gibt es einen Zusammenhang über das Ohmsche Gesetz und der Spannung ist Ursache und Strom die Wirkung)
Die Leistung ergibt sich aber gemäß P = U * I.
Da deine Röhre wohl keine Leistung im KW-Bereich hat
Sollte der Strom also im Milliamperebereich liegen (weit unter 200 mA)
Ich kann mir also höchstens vorstellen, dass der Widerstand durch falsches Anklemmen/schlechter Kontakt oder so drastisch erhöht war.
P = U² / R
Dann ergibt sich mit deiner festen Spannung nämlich eine höhere Leistung und somit ein höherer Strom.
CU Basilisk
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jolle
Gast
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Ja, das will ich nicht ausschließen. Vielleicht hat sich das Kabel etwas gelöst oder so.
Ich hol mir die Keramikklemmen trotzdem zur Sicherheit. Würde das am liebsten irgendwie absichern, hab nur keine Idee wie man sowas gegen solche Kabelbrände sichern kann. Die Sicherung ist nicht rausgeflogen. Hab das Qualmen selber bemekrt und hab dann schnell die Sicherung rausgedreht...
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Basilisk
Forumkenner

Alter: 44
Anmeldung: 03.06.2004
Beiträge: 239
Wohnort: Nußloch
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Ich weiss ja nicht wie Du abgesichert hast, aber eine Sicherung fliegt nur raus, wenn der Strom erheblich überschritten wird (z.B. Kurzschluss)
Eine 16A Sicherung kann beispielsweise meist problemlos einen Tag lang mit 20 A oder mehr betrieben werden und erwärmt sich dadurch nur stärker, brennt aber nicht gleich durch. Je höher die Abweichung vom Nennstrom, desto schneller fliegt die Sicherung.
Ausserdem gehe ich mal davon aus, dass die Sicherung nicht in Deinem 6000V Kreis liegt und wie hoch der Strom vor der Elektronik tatsächlich war ist ja nicht bekannt.
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jolle
Gast
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mmmja..... das Netzteil hat nur ne Sicherung im 12V Stromkreis. Kann ich den anderen auch irgendwie sinnvoll sichern gegen durchschmoren ?
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El-Chico
Fingerwundschreiber


Alter: 46
Anmeldung: 14.10.2004
Beiträge: 488
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@billy83: Käse, bei 6000V hast Du bei einer Verlängerung des Kabels deutlich WENIGER Verluste, als wenn man die 12V-Leitung verlängern würde.
Warum haben sonst wohl Oberleitungen mehrere hundert kV?
Im Übrigen würde ich mir bezüglich Kabelbrand auf der 6000V (die wohl wirklich eher max. 600V sind) keinerlei Gedanken machen.
Die dadurch fließenden Ströme sind minimalst! Braucht das Teil bei 12V vielleicht max. 500mA, entspricht das 6W - das wären dann bei 6000V gerade mal ein Stromfluß von 1mA!
Einzige Sorge wär für mich eventuelle Funkenbildung - und das womöglich in Tanknähe beim Betanken...
Also lass den Murks mit Lüsterklemmen (egal welche!) und verlöte die Kabel direkt und zieh sauber Schrumpfschlauch drüber.
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jolle
Gast
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Ja, vielleicht ist das bei den Spannungen mal sinnvoll - auch wenn ich kein Lötfan bin. Danke
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bosko
Frischfleisch


Alter: 39
Anmeldung: 11.01.2005
Beiträge: 16
Wohnort: Mönchengladbach
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hi! weiß ja nicht was du für röhren hast aber bei allen die ich bis jetzt so hatte durfte man die kabel vom konverter zur röhre weder kürzen noch verlängern wenn manns gemacht hat waren die immer schnell platt also würds nicht umbedingt machen!
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jolle
Gast
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ich hatte die über ein Jahr montiert ohne Probleme und mit Verlängerung. Sind von Foliatec. Die sind echt ordentlich verarbeitet und kein Billigschrott.
Es steht auch ausdrücklich drin dass man die verlängern kann, ABER dabei Hochspannungs-geeignet Verkabelung verwenden sollte.
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manu
Forum-Veteran


Alter: 40
Anmeldung: 24.08.2004
Beiträge: 1015
Wohnort: Darmstadt (bei FFM)
1997 Honda CR-X
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@dany: Solange die Teile Zündung oder bei geschlossenen Türen ausgehen, ist es erlaubt.
@jolle: Wir haben das auch mal gemacht mit dem Verlängern. Aber letztendlich würd ichs nicht wieder machen, weil die Lampen jetzt nur noch relativ schwach leuchten. Ist ja auch klar, wenn man sich überlegt, wie sich dadurch der Widerstand am Kabel erhöht. Bei einer Stromstärke von rund 0,01A macht das dann einiges aus!!!
Ich hoffe geholfen zu haben.
Gruß Manu
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El-Chico
Fingerwundschreiber


Alter: 46
Anmeldung: 14.10.2004
Beiträge: 488
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@ manu: Du machst den gleichen Denkfehler wie billy83 oben.
Je höher die Spannung desto geringer der fließene Strom bei gleicher Leistung.
Niedrigerer Stromfluss bei gleichem Widerstand = weniger Spannungsabfall also weniger Verlust.
DAHER sind Hochspannungsleitungen grundsätzlich mit hohen Spannungen beaufschlagt und nicht mit 230V.
Dass die Röhren dann nur noch schwach geleuchtet haben hat seine Ursache also definitiv NICHT im Kabelwiderstand.
Ich würde eher darauf tippen, dass die Kapazität des Kabels den Inverter beeinflusst und dadurch z.B. die Frequenz der Wechselspannung verringert wird, wodruch die Lampen dunkler leuchten.
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coolchip
Postingschinder


Alter: 42
Anmeldung: 14.01.2006
Beiträge: 639
Wohnort: Fulda
2001 Honda Integra
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@jolle
Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass dir da mal was durchgeschmort ist.
Ich hab auch mal versucht diese "Hochspannungsleitungen" einer Kaltlichtkathode zu verlängern. Aber irgendwie ging die danach nicht mehr. Hab die Verlängerung wieder raus genommen und schon ging es wieder. Weiß ja nicht...
Also ich würde auch die 12Volt Leitung verlängern. Da Problem ist dann wahrscheinlich, dass du zwei Kaltlichtkathoden an einem Inverter hast und dann die Kabel zu kurz sind. Richitg? Was spricht denn dagegen einfach noch mehr Kathoden zu kaufen? Sooo teuer sind die bei eBay doch gar nicht. Oder?
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phlip
Frischfleisch

Anmeldung: 26.09.2005
Beiträge: 1
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hi ich würde mir eher sorgen um die leitungen machen.
Normale leitungen sind im regelfall bis 450V/ 750V Durchlagfest.
im hochspannungsbereich zumindest in der energietechnik werden die leitungen auch gesondert geschiermt. und bei 6kv gibt es auf jeden fall störsignale.
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