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Stefan's VW-CAR-PC

by admin last modified 2008-03-18 01:31

TEIL1: (mitte Dezember)

Die Idee meines ersten CAR-Computers entstand durch die kompakte Bauform der EPIA Mini-ITX Mainboards. Als ich dann auch noch vom Casetronics TRAVLA Gehäuse erfuhr, das in einen DIN Schacht passen sollte, war ich nicht mehr zu halten... Als mögliche Anwendungsgebiete für meinen CAR-PC nahm ich mir vor:

 

  • GPS Navigation unter Zuhilfenahme des Internets
  • MP3 Ausgabe
  • CD Player
  • DVD Videoplayer
  • EMAIL Kommunikation
  • WEB Zugang via Handy oder WLAN
  • Telefon- und Adressbuch
  • Zugriff auf Windowsanwendungen (Office, Klicktel..)

    Ich wählte als Board das EPIA M 10000, das mir in Leistung und Verbrauch als das z.Zt. Beste erschien.

    Die weiteren Komponenten waren:

  • CASETRONIC TRAVLA C 134 Gehäuse
  • 256 MB DDR RAM (Low Profile!)
  • TEAC DW-224E A96 CDRW/DVD
  • Toshiba MK2023GAS 2,5 " HD
  • Adapter von SLIM IDE auf 40 Pol IDE desweiteren ein XENARC 700 TSV 7" TFT mit Touchscreen sowie ein 100 W Inverter 220/12V Das ganze Packet lag bei rund 1100 Euro und bestellt habe ich es bei HRT Nach 10 Tagen war es dann endlich soweit, das Paket lag vor mir!

     

    Bild 1 Bild 1 Bild 1

     

    Es ist schon ein hübscher Anblick, so viel Hightech auf kleinem Raum zu sehen. Das Gehäuse übertraf all meine Erwartungen: Ein sauber verarbeitetes Alumium-Gehäuse mit 40mm Gehäuselüfter und eingebauten ATX Netzteil. Spezielle kleine IDE Kabel, ein lüfterloses 220V / 12V Netzteil und ein kleiner Chipsatzkühler gehören zum Lieferumfang.

    Nun ging es an den Zusammenbau: dazu musste der orginal Chipsatz-Lüfter gegen den von Casetronic mitgelieferten, kleineren Lüfter ausgetauscht werden. Leider war keine Anleitung dabei, aber mit etwas Tüfteln klappte es dennoch. Dann montierte ich das Mainboard, sowie die Festplatte und das SLIM Laufwerk ins Gehäuse. Alles passte perfekt. Von den Anschlusskabeln des eingebauten ATX-Netzteils und den Mainboard-Anschlüssen fehlte leider eine genaue Beschreibung, aber jeder, der schon mal einen PC zusammengebaut hat, findet sich auch so zurecht. Für die genaue Lage der Kabel ist auch ein Screenshot auf der Webseite recht hilfreich. Die Lage ist deshalb wichtig, damit auch wirklich alles in das kleine Gehäuse passt.

    Alles in allem hatte ich in ca. einer halben Stunde meinen Mini-PC zusammengebaut.

     

    Teil 2:

    Weiter ging es mit dem Anschluß des XENARC 700TSV Monitors und einem Probelauf des Systems.

    Bild 1

     

    Der Lieferumfang des XENARC Monitors besteht aus:

  • Monitor mit einem VGA Eingang, 2 Composite (RCA) Video Eingängen, Display Auflösung 800 x 480 (16:9), On-Screen-Display, 4-Wire Resistive Touch-Screen,eingebautem Lautsprecher
  • Zigarettenanzünder-Kabel,
  • Standfuß,
  • Audio und Video Kabel und
  • 110V AC Adapter

    Da ich den Monitor im Auto benutze, brauche ich das Netzteil nicht. Als Tastatur habe ich eine IR-Tastatur bei Conrad bestellt. (Artikelnr. 956938-50 für ca 30 Euro).
    Diese ist ca 25 cm breit und hat einen kleinen, integrierten Trackball. (Leider funktioniert dieser bei mir nicht zufriedenstellend.)

    Der erste Probelauf des Systems war erfolgreich und ich installierte WIN-XP samt VIA-Treiber. Ein bisher ungelöstes Problem ist die native Auflösung des Monitors. Leider unterstützt mein VIA-Grafik-Treiber die Auflösung des Bildschirms von 800*480 Punkten nicht. Aber darum will ich mich später kümmern. Eventuell gibt es da ja einen neuen Treiber. Negativ aufgefallen ist mir der relativ laute Motherboard Lüfter, den ich gegen den Travla C134 Gehäuselüfter tauschte. Ich beschloß, vorerst auf eine Gehäuselüftung zu verzichten (mal sehen, wie es im Sommer wird).

    Nun folgte eine Zeit intensiven Ausprobierens und Installierens von Software. Im Moment habe ich auf dem System:

  • MBM 5 zur Lüfter- und Temperaturüberwachung
  • Media-Engine für die MP3/CD/VIDEO-Wiedergabe
  • Power-Route + den großen Reiseplanner (Sind glaube ich identisch)
  • Radiator (Software für das D-Link Radio)

    Auch habe ich den Rechner mit meinem WLAN verbunden und eine GPS-Maus, sowie ein D-Link USB Radio angeschlossen.


  •  3.Teil (Test-Einbau ins Auto)

    Da leider das Travla von der Länge her nicht in den DIN-Schacht passt, habe ich den Rechner vorerst in das Handschuhfach eingebaut. Das ist aber nur eine Zwischenlösung, da ich nun nicht mehr ohne weiteres an das DVD-Laufwerk komme. Ich überlege zur Zeit, ob ich ein externes USB Laufwerk in den Radioschacht einbauen soll, oder ob ich das IDE Laufwerk dazu nehme. Oder ob ich ein kleineres Gehäuse entwickeln soll! ;-)

    So hier mal ein paar Bilder vom Istzustand(15.1.2004):

     

    Bild 1 Bild 1 Bild 1

     

    Ich vergass:

    Als Spannungsversorgung nehme ich einen 12V/220V 100 W Inverter, der die ungeregelte KFZ-Spannung in geregelte 220V umwandelt, sowie das mitgelieferte Netzteil des TRAVLA C134 Gehäuses.
    Dieses ist zwar nicht meine Traumlösung, aber es funktioniert bis dato einwandfrei.

    Als erste Erfahrung kann ich berichten, daß das System auch bei leichten Minus-Graden (angezeigt wurde eine Starttemperatur des Gehäuses von -4 Grad) keinerlei Probleme hat! Aber es kann ja noch kälter werden...

    Der Sound ist im Moment noch ohne Verstärker direkt an die Autoboxen angeschlossen.
    Einer meiner nächsten Test's wird sein, ob mein CREATIVE Soundsystem (Bass + 2 Speaker) auch mit der KFZ Spannung klarkommt.

    Bisheriges Resüme:
    Ich bin begeistert! Es gibt zwar kleinere Probleme, aber im Großen und Ganzen ist das CAR-PC System 'ne super Sache! Ich kann im Moment schon:

     

  • massig Musik/MP3's hören
  • den Rechner per WLAN mit meinem Home-PC verbinden
  • GPS Navigation betreiben
  • WLAN Waredriving machen :-)
  • per GPRS oder WLAN ins Internet
  • Radio hören (Na gut das konnte ich vorher auch! ;-) )

    In Kürze mehr...

  • Summary score

    Final score:

    Weder gewollt noch gekonnt

    Posted by Anonymous User at 2009-02-20 19:47
    Wie gruselig sieht das denn aus? So etwas halbfertiges und halbgares veröffentlichst Du? Geht gar nicht.

    also da musste noch üben...

    Posted by Mugatu at 2009-06-07 03:47


    an sich ja nicht schlecht,

    aber weit entfernt von vorzeigbar.

    aber respekt: nur wenige haben den mut, so eine "arbeit" dann auch noch zu veröffentlichen.

    böse komentare

    Posted by BeutelAP at 2010-04-21 22:46
    hey leute, das war 2004! da war es ein highlight überhaupt sowas ins auto gebaut zu haben...
    heute würde ich es auch anders machen. damals sah das anders aus. da war man froh das es lief. sah es damals bei euch besser aus? wenn ja, super, wenn nicht, dann schweigt fein still.

    wie siehts denn eigentlich in deinem wagen heute aus?
    ich für meinen teil hab `n anderen wagen und die einbauten von damals liegen auf dem dachboden oder überwachen das haus...

    Gruß BeutelAP